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[21. Spieltag] SV Darmstadt 98 - 1. FC Kaiserslautern (Sa., 07.02.26 - 20:30 Uhr)

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VAR-Drama, Verletzungsschock und erloschene Wunderkerzen - 1:3 Niederlage gegen Elversberg

Vor über 49.000 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion sorgten die Betze-Fans mit zehntausenden Wunderkerzen für eine stimmungsvolle Kulisse im Topspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Elversberg. Auf dem Platz gelang es den Roten Teufeln jedoch nicht, diese Euphorie in Leistung umzusetzen. Obwohl Paul Joly (25) in der 21. Spielminute die große Chance auf die 1:0-Führung für die Pfälzer ungenutzt ließ, sollte diese Szene eine der letzten Highlights der Lautern-Fans an einem Abend bleiben, für den der Ausdruck des "gebrauchten Spieltagss" offensichtlich erst erfunden wurde.

Im Anschluss an diese Szene sorgte zunächst eine schwere Verletzung von FCK-Angreifer Ivan Prtajin (29) für eine längere Unterbrechung und einen Schockmoment auf Seiten der Hausherren: Beim Aufkommen nach einem Kopfball im Mittelfeld knickte der erfolgreichste Torjäger der Pfälzer (11 Saisontreffer) ohne Gegnereinwirkung unsanft um. Die bittere Diagnose: Riss der Achillessehne - Saisonaus (41.) Kurz darauf folgte einer der umstrittensten VAR-Elfmeter inklusive roter Karte für Defensivspieler Leon Robinson (45+5') gegen den 1. FCK, den Lukas Petkov im Nachgang souverän zum 0:1 für die Gäste verwandelte (45+6'). Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte noch einmal auf, als „Finnenmessi“ Nataan Skyttä (23) unmittelbar im Gegenzug ein erzwungenes Eigentor von SVE-Innenverteidiger Maximilian Rohr (30) provozierte (45+9.), doch auch dieser Treffer sollte im weiteren Spielverlauf keine entscheidende Wende mehr für die Gastgeber bringen.

In der zweiten Halbzeit kochten clevere und spielstarke Elversberger die um einen Mann dezimierte Mannschaft von FCK-Trainer Torsten Lieberknecht dann über weite Strecken im Stile einer Spitzenmannschaft ab. Winterneuzugang und Ebnoutalib-Ersatz Dawid Mokwa (21) nutze einen Abstimmungsfehler zwischen Luca Sirch und Maxwell Gyamfi nach einem langen Diagonalball im Lautrer-Strafraum zum 1:2 (55.) schon zur frühzeitigen Vorentscheidung, die der für den französischen Stürmer eingewechselte Luca Schnellbacher (31) in der 86. Spielminute zum finalen Endstand eines 1:3 veredeln durfte. Petkov hatte sich zuvor resolut gegen den ebenfalls eingewechselten Redondo auf Seiten der Roten Teufel durchgesetzt und das Auge für seinen mitgelaufenen Mannschaftskollegen im Rückraum des FCK-Strafraums bewiesen, der mit einem flachen Schuss in die kurze Ecke Julian Krahl keine Abwehrmöglichkeit mehr ließ.

Im Mittelpunkt der Szenerie stand nach dem Schlusspfiff vor allem Schiedsrichter Deniz Aytekin (47), der das Spiel durch den Elfmeterpfiff und die rote Karte für Leon Robinson unmittelbar vor der Halbzeitpause maßgeblich beeinflusst hatte. Dass die anschließende VAR-Überprüfung satte vier Minuten in Anspruch nahm und somit eigentlich schon dadurch an Bedeutung gewann, dass das leichte Trikotziehen von Robinson am Dress seines Gegenspielers nicht ursächlich dafür sein konnte, dass Rohr den Ball in dieser Spielsituation hoch und weit über das FCK-Gehäuse von Julian Krahl bugsierte - ließ FCK-Coach Lieberknecht und auch FCK-Boss Thomas Hengen auf der abschließenden Spieltags-Pressekonferenz ratlos zurück. Ebenfalls ging der VAR bei seiner Überprüfung offenbar auch nicht auf ein mögliches Handspiel des SVE-Verteidigers selbst unmittelbar vor dem Trikotzupfer von Robinson ein, der im Nachgang vor den TV-Kameras angesprochen auf die Szene fairerweise selbst die Meinung vertrat, dass man "den Elfmeter nicht zwingend hätte geben müssen".

Schlimmer als dieser VAR-nsinn - der gefühlt von Woche zu Woche immer drastischere Ausmaße anzunehmen scheint - bleibt allerdings auch heute wenige Tage später die schlimme Verletzung von Ivan Prtajin in Erinnerung, der erst kürzlich aus einer wochenlangen Muskelverletzung kam und am vergangenen Samstagabend zum ersten Mal seit dem 14. Spieltag bei der 0:2-Auswärtsniederlage gegen Eintracht Braunschweig Ende November in die Startaufstellung von Coach Lieberknecht zurückgekehrt war. Der torgefährlichste Stürmer der Pfälzer wird seiner Mannschaft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst wieder in der Saison 26/27 zur Verfügung stehen. Als Ersatz verpflichteten die Roten Teufel am "Deadline Day" Anfang der Woche Mittelstürmer Mërgim Berisha (27) von der TSG 1899 Hoffenheim.
 
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Darmstadt empfängt Kaiserslautern: Lieberknechts emotionale Rückkehr ans Böllenfalltor

Am kommenden Samstag erwartet die Fußballpfälzer dahingehend bereits das nächste Topspiel - für den 1. FCK geht es zur "ehemaligen Liebe" von Chefcoach Lieberknecht ans Darmstädter Böllenfalltor zum Auswärtsspiel gegen den SV Darmstadt 98, bei dem der Tabellendritte aus Hessen (38 Punkte), den gegenwärtigen Tabellensechsten (31 Punkte) aus Kaiserslautern empfängt.

Lilien zeigen Moral: Ausgleich nach 0:2-Rückstand gegen Hertha

Am vergangenen Spieltag verschliefen die Lilien ungewohnterweise die Anfangsphase und lagen im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC bereits nach rund einer Viertelstunde durch Tore von Fabian Reese (2.) und Julian Eitschberger (15.) mit 0:2 zurück. Stark aufspielende Herthaner verpassten es allerdings die Partie noch in der ersten Halbzeit mit dem dritten Tor vorzeitig für sich zu entscheiden - obwohl hochkarätige Torchancen durchaus vorhanden waren, u.a. vergab Mittelfeldspieler Michaël Cuisance eine gute Gelegenheit, als er einen Abpraller von SVD-Torwart Marcel Schuhen (33) aus zentraler Tordistanz nicht zum 3:0 verwerten konnte (29.). Noch vor der Pause schlug daraufhin D98-Stürmer Fraser Hornby (26) mit dem Anschlusstreffer per Foulelfmeter zurück (39.) - vorausgegangen war ein Foul von Pascal Klemens (20) an Luca Marseiller (28).

In der zweiten Halbzeit zeigten die Lilien mit zunehmender Spieldauer dann eine stärkere Leistung als in Halbzeit eins und kamen erneut durch Hornby (62.) zum nicht unverdienten Ausgleich, der eine Flanke von Mannschaftskollege Sergio López aus kurzer Torentfernung nur noch über die Linie drücken musste. Am Ende hätte es für die Berliner sogar noch schlimmer kommen können - nach einer glatt roten Karte gegen Stürmer Dawid Kownacki (28) nach einem unnötigen Hackentritt gegen Luca Marseiller (70), hatten die Hausherren sogar Glück, das Berliner-Olympiastadion nicht mit einer Niederlage im Gepäck verlassen zu müssen. In der 77. Minute setzte Zweitligatoptorschütze Isac Lidberg (27) den Ball nach Flanke Nürnberger (26) nur an den Pfosten. Für die "Remiskönige" aus Berlin war die 2:2-Punkteteilung das nun schon fünfte Unentschieden in Folge.

Über ein Jahr zu Hause ungeschlagen – knackt ausgerechnet der 1. FCK die Serie am "Bölle"?

Zurück zu Darmstadt - in der Heimtabelle, die am kommenden Samstagabend im Spiel gegen die Lautrer noch wichtig werden dürfte, sind die Lilien eine absolute Macht, um nicht zu sagen das heimstärkste Team der Liga. Mit sieben Siegen und drei Unentschieden sowie keiner einzigen Niederlage (Torverhältnis 20:8) zementieren die Hessen vor allem zu Hause ihren gegenwärtigen dritten Tabellenplatz. Doch nicht nur das - die letzte Heimniederlage der Kohfeldt-Elf liegt am kommenden Samstagabend über ein Jahr zurück - zuletzt mussten sich die Darmstädter am 19. Spieltag des vergangenen Jahres (26.01.25) gegen den SC Paderborn mit einem 0:1 zu Hause geschlagen geben. Man darf also mit Fug und Recht behaupten dass der "Bölle" in Darmstadt, der "Festung Betzenberg" in Sachen Heimstärke aktuell in nichts nachsteht.

Gewinnt Darmstadt sein Heimspiel gegen den 1. FCK - und kommen Schalke 04 (Heimspiel gegen Dynamo Dresden) sowie die SV Elversberg (Heimspiel gegen Hertha BSC) an diesem Wochenende nicht über eine Punkteteilung hinaus, winkt für die Hessen am kommenden Samstagabend die vorrübergehende Tabellenführung in Liga zwei. Die Lilien könnten zum ersten Mal seit dem 7. Spieltag und einem 2:0-Heimerfolg gegen Dynamo Dresden der Hinrunde wieder die Tabellenführung übernehmen - zumindest für die Dauer einer Woche.

Dass es gegen die Gäste aus der nicht weit entfernten Barbarossastadt im Idealfall dazu kommt, liegt insbesondere am gegenwärtigen Lilien-Coach Florian Kohfeldt (43), der die Hessen seit September letzten Jahres als Cheftrainer betreuen darf und auf der Darmstädter-Trainerbank - wie könnte es anders sein - dort ausgerechnet den jetzigen Fußballlehrer der Pfälzer Torsten Lieberknecht (52) ersetzte, der selbst mehr als drei Jahre bei den Blau-Weißen verbringen und mit den Lilien u.a. die erfolgreichste Zeit seiner Karriere erleben sowie den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga 22/23 feiern durfte.

Kohfeldts aktueller Punkteschnitt ist sehr ordentlich, mit 1,60 PPS rangiert der aus dem Siegerland stammende Fußballlehrer klar auf Aufstiegskurs - hält der ehemalige Bundesligacoach des SV Werder Bremen und des VFL Wolfsburg diesen Schnitt, stünden (theoretisch) am Ende der Spielzeit mehr als 60 Zähler zu Buche - was in der vergangenen Saison noch für einen direkten Aufstieg in die Beletage des deutschen Fußballs ausgereicht hätte.

Hessische Offensivpower vs. pfälzisches Druff & Dewedder - wer setzt sich durch?

Doch was macht die Lilien eigentlich so stark? Beschäftigt man sich mit den aktuellen Statistiken, liefern die Hessen vor allem überdurchschnittliche Werte in ihrem Offensivspiel. Mit 36 erzielten Treffern stellt man die zweistärkste Angriffsreihe hinter der SV Elversberg (37). Unterschiedsspieler bei den Lilien sind dabei u.a. eindeutig der Doppeltorschütze aus dem vergangenen Auswärtsspiel bei der Hertha, Fraser Hornby (9 Tore / 5 Vorlagen) sowie Mittelstürmer Isac Lidberg (12 Tore / 2 Vorlagen), der gegenwärtig die Torschützenliste der 2. Liga anführt. Alleine auf das Konto dieses Duos gehen bei den Lilien satte 26 Torbeteiligungen - also mehr als 70% bei der erwähnten Gesamtanzahl von 36 Saisontreffern. Hinzu kommen zudem zehn weitere Latten- und Pfostentreffer, die ebenfalls noch einmal bestätigen wie viele PS da unter der offensiven Motorhaube bei den Hessen eigentlich lauern.

Nicht weniger wichtig für das starke Angriffsspiel sind abseits der Achse Hornby & Lidberg auch die Leistungen der weiteren Vorlagengeber wie bspw. Marco Richter (28, sieben Assists), Rechtsverteidiger Sergio López (26, vier Assists) sowie Luca Marseiller aus dem offensiven Mittelfeld (1 Tor / 3 Vorlagen), auf die die Lautrer am kommenden Samstagabend ganz gehörig werden aufpassen müssen.

Die Lilien stehen für einen pragmatischen Spielstil, der sowohl kontrolliertes Ballbesitzspiel als auch flexibles Umschalten nach Ballgewinn und klar definierte Rollen umfasst. Man könnte dahingehend vielleicht auch von einem "Arbeiterfussball mit Spielidee" sprechen. In einem stabilen 4-4-2-System spielt Kohfeldt mit seiner Mannschaft einen "Erwachsenenfussball" bzw. hat seine Truppe im Laufe eines Jahres dorthin weiterentwickelt. Auch von Rückschlägen oder schwächeren Spielphasen wie bspw. jetzt zuletzt gegen die Herha lassen sich die Lilien nicht beeindrucken, weil sie um ihre eigene Stärke wissen. Bereits acht Mal in der Saison lagen die Hessen im Rückstand - holten daraus allerdings noch äußerst starke 14 Punkte und somit so viele Zähler wie kein anderer Zweitligist.

Aus statistischer Sicht gesehen rangiert D98 bei der Passquote im soliden Mittelfeld (83% - Platz 7), ebenso im Ballbesitz (48% - Platz 11) oder im Flankenspiel (176 - Platz 12). Was hingegen ins Auge sticht und dem Betze am kommenden Samstag ggf. zum Vorteil gereicht sein könnte, sind die doch überraschenden Werte in den physischen Bereichen wie bspw. der Gesamtlaufleistung (2307km - Platz 16), den Sprints (2833 - Platz 13) und v.a. die geringe Anzahl der geführten Zweikämpfe (1873 - Platz 18). In allen drei Kategorien liegt der 1. FCK z.T. deutlich vor den Lilien - wäre somit am kommenden Samstagabend die fest in der pfälzischen DNA verankerte "Druff & Dewedder"-Spielweise beim Spiel am Bölle gar nicht unangebracht?

Klos’ Winter-Transferzauber - Rasmussen und Berisha sollen den Betze aufmischen

Zur Lautrer-Aufbauarbeit sollen am kommenden Samstagabend auch die beiden Last-Minute-Zugänge des 1. FC Kaiserslautern beitragen, die sich FCK-Sportdirektor Marcel Klos (37) im Stile eines internationalen Spitzenclubs für die letzten, dramatischen Stunden der abgelaufenen Wintertransferperiode aufgehoben hatte. Bereits am vergangenen Freitag verpflichteten die Pfälzer zunächst den dänischen Innenverteidiger Jacob Rasmussen (28) von RB Salzburg. Keine 24 Stunden zuvor war Rasmussen noch im offiziellen Spieltagskader der Österreicher beim Europa-League-Spiel gegen Aston Villa (2:3) zu finden, blieb in der Partie allerdings ohne Einsatz. Der routinierte Abwehrspieler soll vor allem die seit Jahren vakante linke Position in der Innenverteidigung bei den Pfälzern schließen. Darüber hinaus erhofft sich der FCK von dem erfahrenen Dänen, der auf nahezu 270 Pflichtspiele in den Top-Ligen aus Dänemark, Norwegen, Italien und den Niederlanden zurückblicken kann, sowohl die nötige Stabilität als auch wertvolle Erfahrung für die Dreierkette. Die kolportierte Ablösesumme für den ehemaligen dänischen U-Nationalspieler soll sich Gerüchten nach auf ca. 1 Mio. Euro belaufen.

Nicht weniger prominent ist der zweite Neuzugang bei den Roten Teufeln aus den letzten Tagen. Auf die schwere Verletzung von Ivan Prtajin, reagierten die Pfälzer bereits am frühen Vormittag des zurückliegenden "Deadline-Days" am vergangenen Montag mit der Verpflichtung von Mërgim Berisha (27). Für den aus dem bayerischen Berchtesgarden stammenden Angreifer und zweimaligen Nationalspieler der deutschen Fußballnationalmannschaft aus dem Jahre 2023 hatten die Kraichgauer keine Verwendung mehr, nachdem der Mittelstürmer mit kosovo-albanischen Wurzeln selbst zwei schwere sportliche Jahre und mehrere Verletzungen hinter sich hatte. Zuerst riss sich Berisha unmittelbar nach seinem 14.Mio-Transfer vom FC Augsburg zur TSG nach Hoffenheim aus der Saison 23/24 das Kreuzband, was ihn für mehr als ein halbes Jahr aus dem sportlichen Verkehr zog. In der nachfolgenden Saison wurde er zur Rückrunde daraufhin für ein halbes Jahr an den FC Augsburg zurückverliehen um dort wieder an seine alte Form anzuknüpfen. Aber auch diese Leihe stand unter keinem guten Stern - Berisha wurde von zwei langwierigen Oberschenkelverletzungen zurückgeworfen die ihn erneut fast vier Monate ausbremsten. Nach seiner Rückkehr nach Hoffenheim im vergangenen Sommer und einem erneuten Halbjahr zwischen Reservebank u. Tribüne entschied sich der erfahrene Knipser (286 Pflichtspiele - 106 Tore, 46 Vorlagen) nun für einen Wechsel in die Fußballpfalz, nachdem bereits schon die Berliner-Hertha in der zurückliegenden Sommerpause ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung signalisiert hatte. Ob der erfahrene Angreifer allerdings eine Soforthilfe für die Pfälzer darstellen kann, ist fraglich - Berishas letztes Spiel über die vollen neunzig Minuten liegt fast drei Jahre zurück: Sein letzter Einsatz von mehr als 60 Minuten datiert aus dem September 2024, beim Auswärtsspiel der TSG Hoffenheim gegen den FC Union Berlin am 4. Spieltag der Saison 24/25.

Auch auf der Abgangsseite zeigten sich die Betzebuwe in den letzten 24h des Transferfensters noch überraschend aktiv. Nachdem rund um den Betzenberg bereits während der gesamten Hinrunde deutlich zu vernehmen war, dass der über 30 Mann starke Kader der Pfälzer dringend verschlankt werden müsse, gelang es Sportdirektor Marcel Klos in kurzer Zeit tatsächlich noch, zahlreiche Spieler bei anderen Vereinen unterzubringen die beim FCK nur noch geringe Aussichten auf gergelte Einsatzzeiten hatten. Mittelfeldspieler Afeez Aremu (26, 150 Tsd. €) und Tobias Raschl (25, 200 Tsd. €) wurden ein halbes Jahr vor Vertragsende zu ihren neuen Clubs aus Aberdeen und Preußen Münster transferiert. Richmond Tachie (26, Ablöse unbekannt) gab man dauerhaft an den Ligakonkurrenten vom 1. FC Magdeburg ab, während man Faride Alidou (24, Eintracht Braunschweig), Innenverteidiger Jan Elvedi (29, SpvGG Greuther Fürth) und Dickson Abiama (27, RW Essen) zumindest durch drei Leihen für ein halbes Jahr von der pfälzischen Gehaltsliste streichen durfte. Diese fast perfekte Wintertransferperiode brachte Kaderplaner Klos im Nachgang sehr viel Lob rund um den Betzenberg ein.

Angesichts der hohen Kaderfluktuation und des zu erwartenden Qualitätszuwachses in der Fußballpfalz bleibt spannend, welche Gerichte „Chefkoch“ Lieberknecht aus den neuen Zutaten seines teils runderneuerten Teams in den verbleibenden vierzehn Saisonspielen zaubern wird. Das offiziell ausgegebene Saisonziel des 1. FCK – am Ende eine bessere Platzierung als den Vorjahresrang sieben zu erreichen – hat man in der Pfalz nach wie vor fest im Blick. Und wer weiß, vielleicht ist am Ende sogar noch mehr drin?

Challenge Darmstadt - Herr Lieberknecht, übernehmen Sie!

Aus personaltechnischer Sicht stehen FCK-Coach Lieberknecht beim Spiel am Böllenfalltor voraussichtlich folgende Akteure nicht zur Verfügung: Avdo Spahic (Sprunggelenksverletzung), Ji-soo Kim (muskuläre Probleme), Leon Robinson (Rotsperre), Ivan Prtajin (Achillessehnenriss), Mahir Emreli (Reha-/Aufbautraining nach Teilabriss der Adduktorensehne). Bei den Darmstädtern fehlen u.a. Killian Corredor (Hüftprobleme), Matthias Bader (Meniskusverletzung) und Bartosz Bialek (Sprunggelenksverletzung)

Ein besonders gutes Pflaster für den FCK war das Böllenfalltor-Stadion bislang nicht – am kommenden Samstag werden dennoch sicherlich etwas mehr als 2.000 Auswärtsfans ihre Roten Teufel nach Darmstadt begleiten, mehr Tickets gibt das Auwärtskontigent voraussichtlich leider nicht her. Erst einmal gelang den Betzebuwe in der Saison 2017/2018 ein Sieg am „Bölle“ (2:1, Torschützen: Borello/Mwene). Die beiden letzten Duelle entschieden hingegen die Lilien für sich – das letzte Aufeinandertreffen aus der Vorsaison 24/25 endete gar mit einer schmerzhaften 1:5-Niederlage aus Sicht der Roten Teufel: Kilian Corredor (2), Fraser Hornby (2) und Luca Marseiller trafen für Darmstadt, während Daniel Hanslik zumindest auf 1:4 aus Sicht der Betzebuwe verkürzen konnte (84.)

Bleibt zu hoffen, dass die Kult-Torhymne aus Darmstadt am Samstagabend nicht wieder fünfmal hintereinander läuft – im Idealfall hört man sie vielleicht gar nicht.


So könnten sie spielen:

SV Darmstadt 98: Schuhen (C) – Maglica (Vukotić), Pfeiffer, Nürnberger, López, – Klefisch, Akiyama, Richter, Marseiller, – Hornby, Lidberg

1. FC Kaiserslautern: Krahl – Gyamfi (Rasmussen), Chernev, Sirch, – Joly, Haas, Kunze, Ritter (C) (Sahin), Skyttä, Hanslik, Bassette (Berisha)

Sperren / Ausfälle:

SV Darmstadt 98: Killian Corredor (MS, Hüftprobleme), Matthias Bader (RV, Meniskusverletzung) und Bartosz Bialek (MS, Sprunggelenksverletzung)

1. FC Kaiserslautern: Avdo Spahic (TW, Sprunggelenksverletzung), Ji-soo Kim (IV, muskuläre Probleme), Leon Robinson (DM - Rotsperre), Ivan Prtajin (MS - Achillessehnenriss), Mahir Emreli (MS - Reha-/Aufbautraining nach Teilabriss der Adduktorensehne)
 
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Am Samstag pfeift Harm Osmers.

Das ist derjenige, der uns 2023 beim Spiel auf Schalke (0:3) zuerst Andi Luthe mit glatt rot und danach zusätzlich noch Boris Tomiak mit gelb-/rot vom Platz gestellt hat.

In der gleichen Saison hat er zusätzlich auch Afeez Aremu im Heimspiel gegen die Hertha (1:2) mit einer glatt roten Karte des Feldes verwiesen.

Am vergangenen Samstag stand er beim Spiel HSV-Bayern in heftiger Kritik, wer die Partie oder Teile davon gesehen hat, weiß was ich meine (Kicker-Note 4,5)

 
Hoffentlich gibt es keine Experimente wie gegen Elversberg und Hertha im Pokal. Einfach in unserer taktischen Grundordnung bleiben und hinten gut stehen, würde ich mir wünschen.
 
Startelf 1. FCK: Krahl, Gyamfi, Chernev, Rasmussen, Haas, Joly, Sirch, Kunze, Sahin, Skyttä, Hanslik

Ersatzbank: Simoni, Asta, Kleinhansl, Ritter, Redondo, O. Gibs, Hofmeister, Bassette, Berisha

Wird das dann ein 3-2-3-1-1?
 
Muss man unsere Aufstellungen eigentlich verstehen? Wenn man schon versucht den Gegner auszucoachen, dann bitte auch so, dass es nicht dem Gegner entgegenkommt.
 
Tut mir leid ...die haben eine Woche Zeit sich vor zubereiten auf das Spiel und dann sind wir schon auf volle Defensive und dann stehen wir da hinten wir eine Schülertruppe rum und schauen zu..das ist alles auch Einstellungssache und ich finde die Einstellung der Mannschaft einfach schlecht und das liegt in der Hand des Trainers und nicht anders
 
Die Darmstädter haben halt einfach die richtige Mischung aufm Platz und auch einen entsprechend variablen Plan.
Wir können nur eine Sache. Und die entsprechenden Flanken kann auch nur Joly. Was Haas da wieder für Bälle bolzt ist irre. Die Position müssen wir im Sommer qualitativ besetzen wenn Kleinhansl keine Rolle mehr spielt und wir weiterhin auf Flanken en masse setzen.


Mein Gott, pfeiff das Spiel ab.. Unverschämt diese Abwehrleistung. MAL WIEDER.


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Immer wenn TL hinten dicht machen will, kassieren wir mehr Tore, als wenn wir „normal“ spielen. Finde den Fehler…


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Immer wenn TL hinten dicht machen will, kassieren wir mehr Tore, als wenn wir „normal“ spielen. Finde den Fehler…


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Ist doch scheiss egal. Ganz ehrlich. Wir spielen eh nie ohne Gegentor. Und ich sag dir solange Lieberknecht seinen Fussball nicht ändert, spielen wir alle Schaltjahre zu Null. Und so wirst du nicht dauerhaft erfolgreich sein.

Ich würde zum Sommer einen sauberen Schnitt bevorzugen. Nicht erst seit heute. Wenn Klos beim Trainer dasselbe gute Händchen hat, wie bei fast allen Transfers, dann haben wir nächste, übernächste Saison alles für ne echte Aufstiegschance.

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Immer wenn TL hinten dicht machen will, kassieren wir mehr Tore, als wenn wir „normal“ spielen. Finde den Fehler…
Hätte TL keinen "Stallgeruch"; dann wäre er schon seit Wochen angezählt.

Einem Anfang oder Grammozis hätte mit diesem Kader, niemand so einen Rumpelfußball zugestanden ohne ihn anzuzählen.

Jeder der keine Vereinsbrille auf hat, konnte schon vor Wochen erkennen, dass es keinerlei Entwicklung gibt uns es fußballerisch mit diesem Kader komplett in die falsche Richtung geht.
 
Ich hab die Faxen ehrlich gesagt dick. Wir müssen nicht aufsteigen. Geschenkt. Aber letzte Woche lassen wir uns vom Dorfclub vor 50.000 den Schneid abkaufen. Taktisch völlig daneben. Heute steht es nach 45 min. 3:0. Das sind Offenbarungseide. Hertha hat heute gezeigt, wie es geht.

Ich säge ungern an Trainern und bin für Konstanz, erwische mich aber fast dabei, wie ich mir Berlin 2.0 herbeiwünsche.
 
Möchte noch ergänzen:
Wir haben seit Lieberknecht vier Mal zu Null gespielt. Gegen Schalke. In Bielefeld ermauert und zweimal gegen Fürth, einmal Liga 90 Minuten in Überzahl und das Pokalspiel, das von beiden Seiten eine Nichtleistung war.
Also dreimal, einmal in einem normalem Spiel gg Schalke.
Das ist der Wert eines Absteigers, seien wir mal so ehrlich.

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