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[18. Spieltag] 1. FC Kaiserslautern - Hannover 96 (So., 18.01.26 - 13:30 Uhr)

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Rückrundenauftakt auf dem Betzenberg: FCK empfängt Hannover 96

Auftakt ins neue Fußballjahr 2026 für den 1. FC Kaiserslautern - am kommenden Sonntag empfangen die roten Teufel vom Betzenberg die Gäste von Hannover 96 im heimischen Fritz-Walter-Stadion zum kalendarischen Rückrundenauftakt bzw. 18. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga.

An das Hinspiel in der Hannoverschen HDI-Arena vom ersten Spieltag dürften sich die Fans des pfälzischen Traditionsvereins dabei allerdings nicht gerade besonders gerne zurückerinnern. Über eine Stunde konnte die Mannschaft von FCK-Coach Torsten Lieberknecht gegen den favorisierten Gastgeber aus Niedersachsen die berühmte Null halten, rund eine Viertelstunde vor Abpfiff brachte ein Stellungsfehler durch den eingewechselten Afeez Aremu die Pfälzer dann allerdings doch ins Hintertreffen. Noël Aséko tauchte in der 74. Minute plötzlich mutterseelenallein im Strafraum vor dem Gehäuse von FCK-Keeper Julian Krahl auf und vollendete sicher aus kurzer Distanz mit einem platzierten Rechtsschuss zum entscheidenden 1:0. Aremu hatte den Laufweg der jungen Bayern-Leihgabe aus dem offensiven Mittelfeld im entscheidenden Moment nicht aufgenommen bzw. ihn aus den Augen verloren und stand zum Zeitpunkt des Gegentores wie ein begossener Pudel verloren im luftleeren Raum vor dem eigenen Sechzehner.

Aufstiegsambitionen gegen Festung Fritz-Walter-Stadion:

Ein knappes halbes Jahr später haben sich die sportlichen Vorzeichen dahingehend geändert dass am kommenden Sonntag der aktuelle Tabellensiebte aus Kaiserslautern (27 Punkte) auf den Tabellenfünften (29 Punkte) aus Hannover trifft und es somit bereits im ersten Spiel des noch jungen Fussballjahres zu einem richtungsweisenden Duell um den weiteren Saisonverlauf zweier ambitionierten Kontrahenten kommen wird, die sich beide selbst im oberen Tabellendrittel bzw. in näherer Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen verorten und natürlich bestmöglich in die Rückrunde starten wollen. Das oft bemühte "6-Punkte-Spiel".

Zur Bilanz: Das gegnerische Team von Trainer Christian Titz hat über den Verlauf der Hinrunde acht Siege geholt, fünf mal Unentschieden gespielt und vier Mal verloren (Torverhältnis 30:22). Während der 1. FC Kaiserslautern mit starken 19 Zählern hinter Darmstadt 98 und Schalke 04 auf Platz drei der Heimtabelle rangiert, empfängt man am kommenden Sonntag den Zweitbesten der Auswärtstabelle aus Hannover, der sich in dieser Statistik aktuell nur vom SC Paderborn geschlagen geben muss - satte 16 Zähler holte die Titz-Elf bisher in fremden Stadien im Laufe der Saison.

Die zurückliegende Wintervorbereitung verlief in Hannover dabei wie gemalt. Dem eindrucksvollen 0:3 im Testspiel gegen den Bundesligisten von Borussia M'Gladbach folgten zwei weitere überzeugende Vorbereitungsspiele im Trainingslager im türkischen Belek. Die nominelle A-Elf der Hannoveraner besiegte den Drittligisten des MSV Duisburg mit 2:0, im zweiten Test des Tages bezwang die Reservemannschaft aus Hannover den Waldhof mit 1:0. Drei Spiele, neun Punkte und ein Torverhältnis von 6:0 - es gibt sicherlich schlechtere Bilanzen nach einer kurzen Wintervorbereitung, die H96 sicherlich zum Anlass nehmen wird um beim Spiel auf dem Lautrer-Betzenberg mit breiter Brust aufzutreten.

Titz-Fußball, neue Verstärkungen und ein altes Problem

Die Ansprüche in Hannover sind dabei glasklar formuliert - im verflixten siebten Jahr nach der letzten Teilnahme einer Spielzeit im Fußball-Oberhaus aus der Saison 2018/2019 soll es bei den "Roten" in dieser Saison endlich wieder mit einer Rückkehr in die Bundesliga klappen. Über die vergangenen Jahre verfehlte man dieses Ziel stets immer wieder denkbar knapp, bspw. in der Vorsaison als man die Spielzeit als undankbarer Tabellenfünfter abschloss.

Diese Zielsetzung wurde allerdings spätestens über die vergangene Sommerpause noch einmal schärfer nachjustiert und nun auch auf dem Wintertransfermarkt noch einmal untermauert. Mit Perspektivspieler Mwisho Mhango (18, Ascent Academy) sowie dem ehemaligen Talent der Freiburger-Fußballschule Noah Weißhaupt (24), der sich nominell auf der Position des Linksaußen am wohlsten fühlt, verstärkte man die Angriffsabteilung im aktuellen Transferfenster bei H96 durchaus namenhaft. Für mehr Stabilität in der Zentrale wurde am gestrigen Montag dazu die Verpflichtung des Isländers Stefán Teitur Thórdarson vom englischen Zweitligisten Preston North End bekanntgegeben für den man eine Ablöse von kolportierten 400.000 Euro nach England überwies. Der groß gewachsene Hüne ist als klarer und kompromissloser Sechser gelistet - vergleichbar mit der Rolle von Fabian Kunze beim 1. FCK.

Aus taktischer Sicht installierte Cheftrainer Titz, der sich nach jahrelanger Tätigkeit beim Ligakonkurrenten des 1. FC Magdeburg ebenfalls erst zum zurückliegenden Sommer seiner neuen, sportlichen Aufgabe in Hannover widmete auch bei den Niedersachsen sein präferiertes 3-4-3-System, dass ihn schon bei seinem ehemaligen Verein an der Elbe über viele Spielzeiten auszeichnete und gerade die Lautrer ein ums andere Mal vor große Probleme stellte. Ein aktueller Punkteschnitt von 1,71 PPS gibt dem gebürtigen Mannheimer auch an seinem neuen Standort statistisch durchaus Recht - H96 spielt ballorientiert, dominant und mit dem klaren Selbstverständnis Ball und Gegner während der neunzig Minuten beherrschen zu wollen.

Ein Hauptproblem bei den Niedersachsen war im Hinrundenverlauf allerdings immer wieder die fehlende Effizienz vor dem gegnerischen Tor - zuletzt schenkte man bspw. beim 2:2 in Münster (nach eigener 2:0-Führung) und dem darauffolgenden 0:0 im Heimspiel gegen den VFL Bochum wichtige Zähler her, um ganz oben in der Tabelle andocken zu können. Im letzten Spiel des vergangenen Fußballjahres musste man sich sogar mit 1:2 bei Miroslav Klose und seinen Glubbereren geschlagen geben - zu wenig für die hohen sportlichen Ansprüche aus Hannover. Ohne die starken zehn Tore vom finnischen Sommerneuzugang Benjamin Källman, würde die tabellarische Lage ggf. noch etwas schlechter aussehen. Der nächstbeste Torschütze der Hannoveraner ist der rechte Schienenspieler Hayate Matsuda (22) mit gerade einmal drei Saisontoren. Auch die gegenwärtige xG-Tabelle der 2. Liga bestätigt dieses Problem, theoretisch müsste H96 als Spitzenreiter dieser Statistik schon jetzt satte sieben Treffer mehr erzielt haben als es in der Praxis gegenwärtig der Fall ist.

Kaum Personalsorgen bei Hannover 96

Verletzungsbedingt muss H96-Coach Titz beim Spiel auf dem Betzenberg voraussichtlich nur auf die beiden Jungakteure Denis Husser (MS - Knöchelbruch) und Linksaußen Taycan Kurt (Wadenbeinbruch) verzichten. Ex-FCK-Akteur Boris Tomiak wurde im letzten Härtetest im Trainingslager gegen den MSV Duisburg vorzeitig angeschlagen mit Knieproblemen ausgewechselt - die anschließenden Untersuchungen bestätigten allerdings keine strukturelle Verletzung beim erfahrenen Abwehrchef. Ein Einsatz von "Bobo" gegen seinen ehemaligen und langjährigen Arbeitgeber aus der Pfalz dürfte am kommenden Sonntag somit nicht gefährdet sein.
 
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Heimvorteil statt Fernreise: FCK bereitet sich in der Pfalz auf die Rückrunde vor

Während sich die kommenden FCK-Gäste aus Hannover über die Winterpause für eine Woche ins türkische Belek verabschiedeten, welches beiläufig erwähnt auch den Betzebuwe als langjährige Destination für ihr eigenes Wintertrainigslager nicht gänzlich unbekannt sein dürfte, verzichtete der 1. FCK in diesem Jahr auf die damit verbundenen Reisestrapazen und absolvierte die kurze Vorbereitungsphase in der vierwöchigen Spielpause in der heimischen Fußballpfalz.

Untätig waren allerdings auch die Fußballpfälzer in den heimischen Gefilden nicht. Bei Minusgraden und durchaus beachtlichen Mengen Neuschnee rief FCK-Coach Torsten Lieberknecht seine Mannen bereits am 04. Januar zum ersten öffentlichen Training des neuen Fußballjahres auf dem Trainingsgelände rund um den Betzenberg zusammen.

Lichtblicke und Rückschläge: FCK-Kader vor Hannover 96

Die Kiebitze an Trainingsplatz IV durften sich dabei gleich mehreren offenen Personalfragen stellen, die die Hinserie hinterlassen hatte. U.a. kehrten sowohl Rechtsverteidiger Simon Asta (24) nach überstandenem Kreuzbandriss vom 3. Spieltag bei der SV Elversberg Ende August letzten Jahres sowie auch Flügelflitzer Kenny Prince Redondo (31) nach langwieriger Zehen-/Fußverletzung ins reguläre Mannschaftstraining der Roten Teufel zurück.

Ebenfalls konnte man den besten Torjäger der Lautrer, Ivan Prtajin (29) schon wieder auf dem Trainingsplatz entdecken, der sich im Pokalspiel gegen Hertha BSC Berlin Anfang Dezember einen Muskelbündelriss zugezogen hatte. Eine so schnelle Rückkehr des treffsicheren Kroaten hätten wohl die Wenigsten für möglich gehalten - Lieberknecht attestierte seinem Schützling auf Nachfrage der Presse allerdings eine "Top-Einstellung" und einen hochprofessionellen Umgang mit seiner Verletzung und seinem Körper, der den Heilungsprozess wohl auch deutlich beschleunigt haben dürfte. Ob der achtfache Torschütze der roten Teufel im kommenden Spiel gegen Hannover bereits wieder eine Kaderoption darstellt, bleibt allerdings abzuwarten - sein Trainer ließ sich auf Nachfrage der Rheinpfalz allerdings entlocken dass man dem 29-jährigen evtl. einen Platz auf der Reservebank gegen die Niedersachsen in Ausssicht stellen könnte.

Ebenfalls wieder mit von der Partie könnte am kommenden Spieltag Sturmpartner Mahir Emreli sein. Der erfahrene Angreifer und aktueller Nationalspieler der Nationalmannschaft aus Asderbaidschan war über den Großteil der Hinrunde aufgrund von mangelhaften Trainingseindrücken unter seinem Traioner oftmals außen vor, bevor er im Ligaspiel gegen Hertha BSC Berlin am 12. Spieltag Anfang November zumindest als Einwechselspieler erstmals wieder mitwirken durfte. Tragischerweise reichte es aber nur für eine Viertelstunde Einsatzzeit - Emreli verletzte sich bei einer Szene ohne Gegnereinwirkung an den Adduktoren und fiel für die restliche Hinrunde aus, so dass im vergangenen Halbjahr eine doch sehr dürftige Bilanz von nur vier Pflichtspielen auf seiner persönlichen Habenseite zu finden ist. Allerdings scheint er nun, rund zwei Monate später ebenfalls wieder fast vollständig hergestellt zu sein - mit einer Kaderrückkehr am kommenden Sonntag sollte man allerdings auch wie im Falle Prtajin ggf. noch etwas reserviert bleiben da sie möglicherweise 1-2 Wochen zu früh kommen könnte.

Keine Einsatzmöglichkeit besteht hingegen für die englische Leihgabe vom FC Brentfort, Ji-soo Kim (20). Den südkoreanischen U20-Nationalspieler, der sein letztes FCK-Spiel bei der 1:1-Punkteteilung in Düsseldorf Anfang Februar bestritt, plagen seit dieser Zeit muskuläre Probleme. Zunächst fiel der großgewachsene Innenverteidiger mit einem Muskelfaserriss für die restliche Hinrunde aus und kehrte daraufhin nach England zurück um sich bei seinem Stammverein vom FC Brentford medizinisch behandeln zu lassen. Aber auch seine Rückkehr in die Fußballpfalz zum offiziellen Trainingsauftakt verlief nicht gerade wie gewünscht - mit neuen Sorgen bzw. einer erneuten muskulären Verletzung im Gepäck, die sich Kim offenbar bei einem der finalen Leistungstests in England zugezogen hatte, wurde der junge Abwehrspieler nach dem Jahreswechsel zunächst wieder beim FCK vorstellig. Kim trat daraufhin erneut die Rückreise nach England zur weiteren Behandlung an - ob und wie lange sich der Ausfall hinziehen wird und ob das junge Abwehrtalent überhaupt noch einmal für die roten Teufel in der Rückrunde wird auflaufen können, ist Stand heute nicht absehbar.

Winterbewegung in der Pfalz: Von neue Optionen, Abgängen und Pattsituationen

Auch aus diesem Grunde befindet sich der FCK aktuell auf der Suche nach neuen Optionen für den Profikader. Kürzlich wurde aus Vereinskreisen publik, dass man sich im aktuellen Wintertransferfenster sowohl im Offensivbereich- wie auch in der Defensive gerne personell verstärken möchte. Während gegenwärtig Innenverteiger Bruno Ogbus (20) vom SC Freiburg in fortgeschrittenen Gesprächen mit den Pfälzern befinden soll, konnten man auf der Planstelle im Angriff bereits Vollzug vermelden. Mit dem belgischen Mittelstürmer Norman Bassette (21) konnte man ein spannendes Sturmtalent vom englischen Zweitligisten Coventry City bis zum Saisonende leihen, zusätzlich soll man offenbar eine Kaufoption für den jungen Belgier besitzen dessen Karriere sowohl in England wie auch bei der darauffolgenen Leihe zum französischen Zweitligisten des SC Reims zuletzt doch sehr ins Stocken geraten war.

Am vergangenen Samstag baten auch die Lautrer zum finalen Härtetest vor dem kommenden Start in die Rückrunde. In einem XXL-Test (3 x 45 Minuten) testete man am heimischen Betzenberg unter Ausschluss der Fans und Öffentlichkeit gegen den Schweizer Erstligisten des FC Zürich. Der Test verlief erfolgreich, die roten Teufel siegten durch Treffer von Neuzugang Bassette (per Strafstoß) und zwei weiteren Toren des eingewechselten Abiama mit 3:1. Für die Gäste verkürzte Mittelstürmer Damienus Reverson in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer.

Pikant an diesem Endergebnis ist, dass mit Dickson Abiama ein Lautrer-Akteur einen Doppelpack schnürte, dem man im Laufe der Winterpause mit einer „Streichliste“ um Deutschlands höchsten Fussballberg in Verbindung brachte. Spieler wie Erik Wekesser, Afeez Aremu, Tobias Rasch oder Richmond Tachie kamen in der abgelaufenen Hinrunde oftmals nicht (mehr) über ihr Reservistendasein am Betzenberg hinaus, weshalb alle die Genannten vom Verein offenbar einen vorzeitigen Abschied aus Kaiserslautern nahegelegt bekommen haben dürften. Die Lage allerdings gestaltet sich vertrakt - die Verträge beim FCK sind gut, die Laufzeiten lang - ein Wechsel käme dabei bei fast allen Genannten mit einem wirtschaftlichen und finanziellen Rückschritt gleich auch wenn die Spielzeit proportional ansteigen würde. Eine Pattsituation - sowohl für die Spieler wie auch den Verein selbst.

Einer der dem Ruf des Sportlichen und weniger des Monetären in der aktuellen Winterpause folgte, war Faride Alidou (24), der nach rund einem Jahr Spielzeit in der beschaulichen Fussballpfalz seine Zelte hier abbrach und per Leihe bei Eintracht Braunschweig anheuerte. Beim FCK konnte er während seiner Zeit das ihm bescheinigte Potential, dass ihn bereits für Clubs wie Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Köln oder dem Hamburger SV die Fußballschuhe schnüren ließ, leider nie dauerhaft abrufen - Ein leichtes Aufblitzen hier und da waren offensichtlich zu geringe Leistungsnachweise für die sportlich Führung am Betzenberg. Nun soll Alidou beim BTSV unter Trainer Heiner Backhaus wieder zurück zu alten Form finden - im besten Falle so, dass die Braunschweiger zum Ende der aktuellen Spielzeit die offenbar mit dem FCK ausgehandelte Kaufoption ziehen werden, die sich Gerüchten nach bei einer Summe von 300-400 tsnd. € bewegen soll. So oder so - für den FCK, ein dickes Minusgeschäft.

Heimstärke gegen Hannover: Betzenberg als rotes Bollwerk

Während die Gesamtbilanz beider Clubs bei den bisherigen Aufeinandertreffen relativ ausgeglichen ausfällt (21 Siege FCK, 24 Siege Hannover, 9 Unentschieden) schlägt die Nadel bei den Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion eindeutig zu Gunsten der roten Teufel aus. Während Hannover bei den Spielen auf dem Betzenberg fünf Mal siegte und es sieben Punkteteilungen gab, waren die Männer in Rot stolze fünfzehn Mal mit drei Punkten gegen die Niedersachsen zu Hause erfolgreich. (Torverhältnis 39:27).

Beim letzten Duell der Vorsaison am 22. Spieltag zeigte die LED-Anzeige zwar ein 0:0, doch das Ergebnis täuschte. Chancen en masse, viele Highlights und ein Torschussverhältnis von 17:24 – nur der Jubel blieb aus - auf beiden Seiten des Spielfeldes. Vielleicht haben sich beide Teams ihre Tore für den kommenden Sonntag aufgespart. Aber bitte daran denken liebe Betzebuwe: Ein Treffer mehr als die Gäste aus Niedersachsen sollte es am Ende (mindestens) schon sein.

So könnten sie spielen:

1. FC Kaiserslautern: Krahl – Sirch, Gyamfi, Robinson, – Joly, Haas, Kunze, Şahin, Ritter (C), Skyttä, – Hanslik (Bassette)

Hannover 96: Noll – Ghiță, Tomiak, Allgeier (Okon), – Neubauer, Oudenne, Leopold (C), Noël Aséko, – Yokota, Kokolo (Weißhaupt) Källman (Pichler)

Sperren / Ausfälle:

1. FC Kaiserslautern: Ji-soo Kim (IV - muskuläre Probleme), Simon Asta (RV - nach Kreuzbandriss zurück im Teamtraining, kurzfristige Kadernominierung möglich), Kenny Prince Redondo (LA - nach Zehen-/Fußverletzung zurück im Teamtraining, kurzfristige Kadernominierung möglich), Mahir Emreli (MS - Sehnenverletzung im Adduktorenbereich, absolviert Reha auf dem Platz, kurzfristige Kadernominierung möglich), Ivan Prtajin (MS - nach Muskelbündelriss, absolviert große Teile des Teamtrainings, kurzfristige Kadernominierung möglich), Tobias Raschl (ZM - angeschlagen im Testspiel ausgewechselt, Einsatzmöglichkeit fraglich)

Hannover 96: Taycan Kurt (LA - Wadenbeinbruch), Denis Husser (MS - Knöchelbruch)
 
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RTL hat sich die Konferenz am Sonntag zusätzlich eingekauft, läuft im Hauptprogramm.
Auf geht's Jungs, haut sie weg!
 
Tendiere zu folgender Aufstellung.
Wenn Prtajin nur von der Bank kommen kann, braucht Hansi einen Partner zusammen mit Bassette und Ritter soll er Tomiak aus dem Spiel nehmen...

Und mit Skyttä, Prtajin und vllt. Redondo kann man hinten raus nochmal ordentlich nachlegen...

Bank Abiama hat sich den Kaderplatz nach den zwei Buden verdient, da unszusätzlich weiter Optionen auf der rechten Schiene fehlen vllt. dort einzige Option. Sirch & Robinson sind als IV gebunden und Raschl und Aremu waren dort bisher für Lieberknecht keine Option...
 

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Sehr cooles Plakat, vielen Dank @diablo!

@mueto: Ist überhaupt nicht böse gemeint aber bei deiner Aufstellung musste ich direkt ans "Charlie Conspiracy"-Meme aus "Always Sunny in Philadelphia" denken.

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Hast du nicht die Anzahl der Pfeile gezählt Mal Pi genommen, durch 11 geteilt, dann auf den link hinter dem Bild geklickt und dort die Zahl eingeben......Du bist da etwas ganz heißen auf der Spur. Hätte da ein wenig mehr von dir erwartet @Shelter :tearsofjoy:Da hättest du allein draufkommen können.
 


Ich bin extrem gespannt ob Aremus Vorzug vor Sahin im Testspiel gegen Zürich als Signal zu verstehen gewesen ist, dass TL ihm auch heute zunächst den Vorzug gibt und mit einer klassischen Doppelsechs bestehend aus Aremu und Kunze die Mittelfeldzentrale dicht machen will. Wäre auf jeden Fall mal ein anderer spielerischer Ansatz.

Bassette würde ich persönlich einfach gleich ins kalte Wasser werfen, erstens will ich den Burschen jetzt endlich auf dem Platz sehen und Hansi hat zuletzt auch nicht mehr seine besten Leistungen abgerufen. Dazu erwarte ich die H96 auch mit einem extrem hochstehenden Abwehrriegel und einer sehr variablen Aufstellung im Positions-/Ballbesitzspiel - ich weiß nicht ob Hansis Läufer-/Pressingqualitäten da nicht zu sehr in den wirkungslosen Räumen verpuffen würden.

Wenn wir dann irgendwann zwangsläufig die Brechstange brauchen werden (was ich nicht hoffe) könnte man mit Hansi und Prtajin (den ich heute zumindest auf der Ersatzbank erwarte) noch von Außen nachlegen - ggf. sogar mit einem Sahin, der dann in der zweiten HZ bei sich traditionell öffnenden Räumen aus dem Mittelfeld endlich einmal seine Spielmacherskills und Stärken im Passspiel ausspielen könnte.

Hannover ist für mich aus taktischer und fußballerischer Sicht heute klarer Favorit, auch weil Titz gegen uns den besten Punkteschnitt (2,10 PPS) aus allen Pflichtspielbegegnungen vorzuweisen hat, der weiß (leider) offenbar ganz genau wie er den Betze zu packen hat. Nichtsdestotrotz haben wir einen nicht zu unterschätzenden Heimvorteil und möglicherweise die Chance einen „wilden Ritt“ entstehen zu lassen.

Ich wäre insbesondere darauf gespannt, wie Hannover bspw. mit einem frühen 0:1-Rückstand umgehen würde, da sie bei insgesamt acht Rückständen in der Saison den Platz nur zweimal als Sieger verlassen konnten, während man nach eigenen Führungen (13), insgesamt acht Mal auf der Gewinnerstraße blieb. TL erwähnte auf der PK am Freitag dahingehend ja auch noch einmal die Wichtigkeit eines frühen Tores, dass uns womöglich auch gegen Magdeburg zumindest zu einem Zähler hätte verhelfen können - vielleicht ja heute.
 
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Wahnsinn…wie wir in die Zweikämpfe kommen……nicht.
Hannover mit der besseren Spielanlage und auch dem besseren Pressing.
Bassette wird heut früher duschen gehen, wenn er nicht ein bissel runterfährt.

Kaum mecker ich, da reisen sie sich zusammen und machen endlich etwas Druck.
 
Hannover spielt uns jetzt nicht an die Wand, aber keine Ahnung was uns heute wieder fehlt. Das Tor ein Geschenk

Unser Mittelfeld findet nicht statt.
 
Freut mich besonders für Sahin, hat er sich verdient.
Hab mich noch aufgeregt, warum die hinten den Ball so hin und her schieben und den Ball nicht vors Tor bringen.
Aber war alles so geplant….bestimmt. :)
Licht und Schatten heute, aber drei Punkte…..wichtige drei Punkte.
 
Gerade auf dem Heimweg vom Betze und frei nach Narumol: "Ich bin fick und fertig", ein absolutes Wahnsinnsspiel so wie man es sich vom FCK eigentlich immer wünscht.

Ich hätte nach dem 0:1 jedenfalls niemals mehr für möglich gehalten, dass wir dieses Ding heute noch mit 3:1 ziehen.
 
Werd aus dem Spiel nicht richtig schlau. Die ersten 20/25 Minuten waren wir richtig schlecht. Ich kann mich mit diesem Ball nach Vorne bolzen einfach nicht identifizieren, vorallem wenn da mit Hanslik und Bassette zwei Spieler sind, die damit nichts anfangen können. Das wurde dann aber wesentlich besser weil insbesondere Haas und Robinson direkter und griffiger zum Gegner und zum Ball sind und dadurch Schwung ins Spiel und die Mannchaft kam.
Zweite Hälfte war dann wieder schlechter bis Prtajin reinkam. Das Gegentor haben die gut gespielt, wobei wir da Zentral offen wie ein Scheunentor waren.
Und dann haste da halt den Prtajin, der aus Scheisse Gold macht. Der Platzverweis spielt einem dann noch in die Karten und das zweite Tor war etwas glücklich das Sahin der Ball noch vor die Füße fällt, aber das war für mich so nach dem Motto 'Wenn du den Ball hundert Mal reinbolzt fällt irgendwann einer durch'.
Ich kann mit der Spielidee nach Vorne aber eher wenig anfangen. Damit gewinnst du Spiele, aber was Großes nicht. Wir sind immer dann, nicht nur heute aber auch heute, besser als der Gegner wenn wir den Willen bringen den extra Meter zu machen, aktiv zum Ball, aktiv in den Zweikampf zu gehen und absoluten Einsatz zu geben. Aber das bringt die Truppe eher selten ins Spiel. Es gibt Phasen, es gab zwei Musterspiele, aber das ist für mich einfach kein dauerhafter Plan um aufzusteigen. Da würde ich mich über eine Entwicklung sehr freuen, spätestens wenn man den Kader und die Ersatzbank im Sommer anpassen kann.
 
Ganz ehrlich: Ich hatte nach dem 0:1 heute keinen Pfifferling mehr auf einen Betze-Sieg gegeben.

Fußballerisch fand ich es (+2 Mitgucker im Stadion) erneut sehr dürftig von uns, was gegen einen dominante und ballbesitzstarke Titz-Mannschaft vielleicht auch gar nicht besonders verwunderlich ist.

Ich habe aber heute auch gemerkt, dass bei aller (vermeintlicher) Expertise, die eigentliche Dynamik eines Fusballspiels nicht unterschätzt werden darf, bestes Beispiel ist ja der Ausgleichstreffer von Prtajin, der wirklich aus dem förmlichen Nichts gefallen ist und der uns völlig unerwartet dann doch nochmal einen gewissen Rückenwind gegegen hat um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen.

Sicher, nachhaltig, besonders ansehnlich oder perspektivisch ist die aktuelle Spielweise nicht aber ich glaube oder hoffe sogar dass wir genau um diesen Umstand auch wissen.

Irgendwann in der zweiten Hälfte haben wir bspw. nach den Einwechslungen von Prtajin und Sahin auch darüber gerätselt, welche Taktik oder Formation wir jetzt eigentlich spielen. Da ist mir aufgefallen dass es eigentlich ein reines "Mann-vs-Mann" Verteidigen ohne fixe Zuordnung mehr gewesen ist - einfach das pure Glück, sowohl im Spiel mit-, wie auch gegen den Ball.

Wie wir teilweise gespielt haben, war auf jeden Fall heute oftmals nicht einmal Kreisliga-Niveau. Trotzdem haben wir gegen einen der stärksten Gegner der die zweite Liga hergibt, mit 3:1 gewonnen und uns am Ende durchgesetzt, auch wenn die gelb-/rote Karte für Taibi daran sicherlich keinen geringen Anteil hatte.

Am Ende soll es mir recht sein – drei Tore in 20 starken Minuten und ein Sieg, dann ist es vielleicht sogar kurzfristig egal, für welche Art „Betze-Fußball“ man aktuell steht. Und ich glaube, dass das auch TL und seiner Mannschaft bewusst ist, es mit einer gewissen Weiterentwicklung nicht weit her ist und man tatsächlich "von Spiel zu Spiel" denkt.

Für die diversen personellen Schlingerkurse, Kaderfehlplanungen und taktischen Irrwege der letzten ein bis zwei Jahre ist wohl weniger unser aktueller Übungsleiter verantwortlich, sondern eher die Personen auf der Hierarchieebene über ihm. Am Ende schauen wir einfach, wozu es ausreichen wird.
 
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