Ursprünglich hatte ich auch kurz darüber nachgedacht, – den Gedanken dann aber doch wieder schnell verworfen, weil ich solche Scalper nicht unterstützen möchte.
Das Ganze hängt natürlich auch stark mit dem aktuellen „Hype“ rund um den Verein und der meist zu knapp bemessenen Auflage der betreffenden Fanartikel zusammen. In der 3. Liga hätte das 125-jährige Vereinsjubiläum vermutlich deutlich weniger Fans – und insbesondere auch weniger dieser profitgierigen Gestalten – auf den Plan gerufen, die offenbar einzig daran interessiert sind, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
So ärgerlich das Ganze auch ist: Letztlich ist das Problem, das exklusiv nicht nur den FCK betrifft. Überall dort, wo die Nachfrage größer ist als das Angebot, tritt dieses Phänomen auf.
Was ich mir allerdings wünschen würde, ist eine transparentere und verlässlichere Kommunikation. Abgesehen von den Spieltagsaktionen werden viele Fanartikel kaum beworben – zumindest nicht auf eine Art, die die breite Masse erreicht. Das bekommt selbst das Fanbündnis FCK oftmals besser hin, wie zuletzt unter der Woche, als man frühzeitig auf den heute stattfindenden Verkauf der zweiten Auflage der roten „125-Jahre-Shirts“ vor der West hingewiesen hat – genau wegen der hohen Nachfrage.
Wenn man beim FCK hingegen nicht schnell genug ist oder regelmäßig die bekannten Seiten aktualisiert, kann es leider passieren, dass man in vielen Fällen komplett leer ausgeht. Während sich das Ticketing zuletzt in eine positive Richtung entwickelt hat, wäre es wünschenswert, wenn auch im Bereich Merchandising ähnliche Fortschritte gemacht würden – das käme letztlich allen Fans und natürlich auch dem Verein selbst zugute.