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[11. Spieltag] 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Magdeburg (So, 03.11.24 - 13:30 Uhr)

Wie geht's aus?

  • Auswärtssieg 1. FC Magdeburg

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    10
Von Opoku würde ich mir wünschen, dass er versucht zur Grundlinie zu kommen und nicht immer diese Halbflanken schlägt. Über Rechts kommt aktuell leider wenig. Ist vielleicht ein Durchatmen vor dem Endspurt…

Wir müssen die Überzahl besser nutzen.

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Hat eben noch jemand die "One-Touch"-Ballrunternahme von Anfang an der Seitenlinie gesehen. Respekt, technisch ganz hohes Niveau :thumbsup:
 
Wieder kein Foul an Ache, Heber zieht ihm ja nur das Trikot aus und reißt ihn am Arm zusätzlich mit nach unten. Ist alles nicht mehr schön, diese Scheisse. Diesem Badstübner wünsche ich zwei Wochen Durchfall.
 
Tolles Spiel von unseren Jungs und es fühlt sich einfach wie eine Niederlage an…

Der Kreis und die Reaktion nach dem 0:2 gibt mir jedoch Hoffnung, dass die Mannschaft es nun verstanden hat, wie man mit dem Betze-Trikot auflaufen muss.

Das heute war mit viel Pech verbunden. Die dicke Chance von Ache, die 3 Alutreffer von Ache, der Kopfball von Yokota, um nur einige zu nennen. Aber wir haben aktuell wieder eine Mannschaft auf dem Platz, wo sich jeder reinwirft. Hoffentlich bleibt es so.


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Richtig geiles Spiel, wo nur die Krönung gefehlt hat.
Allein, wie die Mannschaft sich nach dem zweiten Gegentor sich selbst im Kreis noch einmal justiert und dies auch kurz darauf noch auf imposant umgesetzt hatte: Bombe!

Yokota ein fleischgewordener Cheat-Code. Aber auch Kaloc, Sirch und Ache: Bockstark.

Die Einwechselspieler fielen meiner Meinung nach ein wenig ab. Opoku wollte es zu sehr erzwingen und Gyamerah wirkte wie ein Fremdkörper. Aber keine großen Vorwürfe. Waren lange raus, kommen auch wieder rein.

Schade, dass wir am Ende nicht die verdienten drei Punkte eingesackt haben. Aber ich bin trotzdem zufrieden.
Schrieb vor dem Anpfiff, dass ich hoffe, dass es kein zweites "Fürth" gibt. Das war meilenweit davon entfernt, trotz eines vermeintlich aussichtslosen Rückstands.

Bin stolz aufs Team!
 
Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an. Ob der Spielanteile und der vielen Chancen in der zweiten Halbzeit: xGoals 3,65:0.96.
Ich beobachte seit vielen Spielen 2 Schwachpunkte:
Die letzten Bälle kommen nicht an. Yokota z.B. dribbelt sich oft gegen 2 oder 3 Gegenspieler durch, um dann den Ball dem Gegner mehr oder weniger in die Füße oder ins Niemandsland zu spielen.
Es fehlt an Handlungsschnelligkeit und zwar passiv wie aktiv. Wenn der Gegner den Ball schnell über 3 oder 4 Stationen spielt, sind wir überfordert und dessen Spieler hat dann riesige Räume. Wenn wir durch ein erfolgreiches Pressing oder einen gegnerischen Fehlpass in Ballbesitz kommen, dauert es zu lange bis ein Angriff initiiert wird, was es dem Gegner erlaubt sich dann defensiv zu positionieren.
Ich sage mir dann aber meist: hätten die Spieler nicht alle das ein oder andere Defizit, würden sie nicht in der 2. Bundesliga spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück vom Betze, was soll ich sagen?

Hätten gewinnen MÜSSEN auf Grund der Überzahl und der Chancen, ABER... die Jungs sind nach dem Rückstand zurück gekommen und wie!

War auch froh kein zweites Fürth zu erleben, von daher ... ok.

Trotzdem iwie... Bor der Dreier hätte es sein müssen.

Egal, die Mannschaft will und das zählt.

7 Punkte vor Paderborn, Düsseldorf und heute hätte ich mit nem FETTEN Edding vorher unterschrieben;-)
 
Eine Bilanz von 11 zu 1 Eckbällen, 22 zu 8 Torschüssen, ein Ballbesitz von 70% zu 30%, und zusätzlich dazu noch vier Mal Latte/Pfosten sowie ein Spiel in doppelter personeller Überzahl durch zwei gelb-/rote Platzverweise für die Gäste aus Sachsen-Anhalt – Endergebnis 2:2. Nein, vom berühmten Spielglück war der 1. FC Kaiserslautern im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg leider nicht gesegnet auch wenn sich der Traditionsverein aus der Pfalz nach dem Abpfiff absolut nicht den Vorwurf gefallen lassen musste, nicht alles für einen dreifachen Punktgewinn vor der heimischen Kulisse im Fritz-Walter-Stadion gegeben zu haben.

Ohne die zuletzt so überzeugenden Stammkräfte Jannis Heuer (Muskelfaserriss), Jean Zimmer (Rückenprobleme) und Marlon Ritter (Adduktorenprobleme) startete die Mannschaft von FCK-Cheftrainer Markus Anfang mit zwei Siegen gegen den SC Paderborn (3:0), Fortuna Düsseldorf (4:3) und einem Achtungserfolg gegen den Bundesligisten vom VFB Stuttgart aus der 2. Runde des DFB-Pokals (1:2) im Rücken in das Heimspiel gegen die Elbstädter, die selbst mit zwei Niederlagen in Folge gegen den Hamburger SV (1:3) und Hannover 96 (0:3) zum Auswärtsspiel in der Pfalz gereist waren.

Schon der Auftakt in die Partie hielt eine sensible Szene aus Sicht der roten Teufel bereit – Offensiv-Wirbelwind Daisuke Yokota, der auch wieder an diesem Spieltag einer, wenn nicht sogar der beste Akteur auf Seiten der Lautrer darstellen sollte, dribbelte sich in unnachahmlicher Art und Weise bereits in der 6. Spielminute durch den gegnerischen Strafraum. Dort wurde der quirlige Japaner vom bei den Magdeburgern in die Startelf gerutschten Falko Michel klar und deutlich am Trikot gezogen und zu Fall gebracht. Rechneten die gut 45.000 anwesenden Zuschauer im nahezu ausverkauften Stadion am Betzenberg mit einem mehr als legitimen Elfmeterpfiff, bliebt das Arbeitsgerät von Schiedsrichter Florian Badstübner hingegen stumm – auch ein VAR-Check der Szene fand im Nachgang zum Unverständnis aller Beteiligten nicht statt, die in dieser Situation ungerechtfertigterweise um die große Chance eines frühen Führungstreffers gebracht wurden.

Das in den letzten Wochen aus FCK-Sicht so oft positiv-bemühte "Momentum" kippte unmittelbar nach dieser Szene dann auf die Seite der Gäste. In der 11. Minute legte der FCM einen Eckball an die Strafraumgrenze zum dort lauernden Linksverteidiger Loric zurück, der ebenfalls für den verletzten Stammverteidiger El-Hankouri (Knieprobleme) in die Startelf von FCM-Chefcoach Christian Titz gerutscht war. Der 24-jährige Franzose nahm den Ball mit voller Überzeugung und seinem starken, linken Fuß volley und jagte das Spielgerät aus zentraler Position unhaltbar für FCK-Keeper Julian Krahl zur 1:0-Gästeführung unter den Querbalken. Ein Traumtor, leider nur auf der falschen Seite des Spielfelds - wie der FCM-Trainer auf der nachfolgenden Pressekonferenz ausführte, handelte es sich hierbei um eine einstudierte Variante, die erst in der vergangenen Trainingswoche von seiner Mannschaft eingeübt wurde.

Keine 120 Sekunden später lag der Ball dann sogar ein zweites Mal im Netz des FCK. Nach einem langen Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr heraus, war ausgerechnet Ex-FCK-Spieler Philipp Hercher (der noch vor Anpfiff der Partie mit einem persönlichen Trikot für seine fünf Jahre Dienst im Dress der roten Teufel offiziell vor einer applaudierenden Westkurve verabschiedet wurde) im Sprintduell gegen Boris Tomiak die entscheidenden Sekunden schneller – mit einem überlegten Rechtsschuss ließ der 28-jährige Flügelangreifer Krahl erneut keine Abwehrmöglichkeit und stellte die Partie bereits in der Anfangsphase mit seinem dritten Saisontreffer für seinen neuen Club bzw. dem Tor zur 2:0-Führung der Magdeburger förmlich auf den Kopf.

Der FCK zeigte sich von diesem Doppelschlag allerdings nur wenig beeindruckt und kam in der folgenden Spielphase immer wieder selbst zu guten Gelegenheiten. Die größte Möglichkeit bot sich FCK-Topstürmer Ragnar Ache – sein Kopfball nach 27. Minuten klatschte allerdings nur an die Latte – vorbereitet hatte die Szene Sturmpartner Daniel Hanslik mit einer Flanke von der linken Außenbahn. Drei Minuten später war es dann aber doch soweit: Hanslik steckte erneut für Yokota durch, der Michel im Zentrum enteilt war, aber im Strafraum einen leichten Kontakt vom Magdeburger Mittelfeldspieler abbekam.

Nach kurzer Überlegung zeigte Schiedsrichter Badstübner auf den Punkt, eine vertretbare Entscheidung, da sich Yokota im vollen Lauf befand und von Michel im Gefahrenbereich am Torabschluss gehindert wurde – dennoch schwebte über dieser Situation ziemlich offensichtlich der Begriff der Konzessionsentscheidung, da Badstübner den Lautrern den eindeutigeren Elfmeter rund zwanzig Minuten zuvor an Yokota, verwehrt hatte. Boris Tomiak übernahm die Verantwortung vom Punkt und verwandelte sicher zum 1:2-Anschlusstreffer für die roten Teufel (32').

Für den an diesem Tag unglücklichen Michel war die Partie dann sogar noch vor der Halbzeitpause beendet. Der Sommerneuzugang der Magdeburger ließ sich in der eigenen Spielhälfte erneut zu einem Schubser gegen den sprintenden Yokota hinreißen, der wie bereits in der Elfmeterszene im vollem Lauf erneut aus dem Tritt gebracht wurde und den Bodenkontakt nicht mehr verhindern konnte. Nach kurzer Bedenkzeit entschied sich der Referee für die Gelb-Rote Karte und die roten Teufel durften fortan mit einem Mann mehr das Spiel fortsetzten (36').

Nach dem Seitenwechsel bliesen die Pfälzer dann sprichwörtlich zu einem Sturmlauf auf den Ausgleichstreffer, hatten aber im Torabschluss noch nicht das richtige Quäntchen Fortune. Ragnar Ache mit einem Distanzschuss an das Lattenkreuz (46‘) oder Daniel Hanslik mit einem unplatzierten Kopfball ins Toraus (56‘) vergaben die besten Möglichkeiten auf Seiten der roten Teufel in der Spielphase direkt nach Wiederanpfiff.

In der 68. Minute erlöste Ragnar Ache die roten Teufel dann endlich – nach einer Ecke von Abwehrspieler Luca Sirch, stand der 26-jährige Top-Torjäger der Pfälzer am kurzen Pfosten der Magdeburger sträflich frei und nutze diesen Raum per Kopf zum 2:2-Ausgleichstreffer durch die berühmten Hostenträger von FCM-Kepper Dominik Reimann.

Den roten Teufeln verblieben nun noch mehr als zwanzig Minuten um den Sieg noch auf ihre Seite zu ziehen, aber trotz eines Spielverlaufs der spätestens jetzt nur noch eine Richtung kannte, konnten sich die Betzebuwe kein drittes Mal an diesem Tag belohnen. Die beste bzw. wildeste Szene auf eine mögliche 3:2-Führung vergaben mit Ragnar Ache, dem eingewechselten Jan Gyamerah und Daisuke Yokota gleich drei Betze-Akteure, rund fünf Minuten vor dem offiziellen Ende der neunzig Minuten. Zunächst traf Ache aus zentraler Position zum dritten Mal an diesem Tag das (rechte) Aluminium, Gyamerahs Nachschuss aus spitzen Winkel parierte Riemann und Yokota köpfte den noch einmal scharf-gemachten Ball aus zentraler Position auf Höhe der Fünfmeterlinie final rechts am Pfosten des Magdeburger-Gehäuses vorbei.

Das Magdeburger Tor war buchstäblich wie vernagelt, was sich auch in den letzten beiden Szenen des Spiels in der Nachspielzeit noch einmal beweisen sollte. Zunächst vergab der eingewechselte Aaron Opoku eine weitere, gute Gelegenheit - sein Freistoß aus rund zwanzig Metern wurde allerdings von der Mauer abgewehrt (92'). Im Anschluss schlug Kleinhansl einen letzten Ball in den Magdeburger-Strafraum, der vom ebenfalls eingewechselten Redondo am ersten Pfosten quergelegt wurde. In der Mitte verpasste der ebenfalls ins Spiel gebrachte Jannik Mause die letzte Gelegenheit für die roten Teufel um den mittlerweile hoch-verdienten Heimsieg am heimischen Betzenberg behalten zu können (94').

Negativ abgerundet wurde das Spiel durch einen weiteren Platzverweis aus Sicht der Gäste - Der bereits mit gelb-verwarnte Kaars ließ sich auf Höhe der Mittellinie zu einer Grätsche ohne Aussicht auf den Ball an Kenny Prince Redondo verleiten. Angesichts der rüden Attacke des Niederländers von hinten in die Beine von Redondo hätte man hier ggf. auch über einen glatt roten Karton nachdenken können, Schiedsrichter Badstübner beließ es allerdings bei der zweiten Verwarnung in Form einer gelben Karte, was folglich den zweiten Magdeburger-Platzverweis an diesem Tag zur Folge hatte.

Nach einer vor Ereignissen und Höhepunkten nur so strotzenden Partie trennten sich die roten Teufel und die Gäste aus Magdeburg mit einem 2:2, wobei insbesondere die Hausherren nach Abpfiff mit den hochkarätigen Torchancen haderten, die man während des Spielverlaufs ungenutzt auf der Strecke hatte liegenlassen. Der 1. FCM hingegen schätzte sich glücklich über den erzielten Punktgewinn, muss nun allerdings im kommenden Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 (Anstoß Sa, 09.11.24 - 13:00 Uhr) gleich zwei Akteure gelb-/rot-gesperrt ersetzen. Für den 1. FC Kaiserslautern geht es bereits am kommenden Freitagabend (Anstoß Fr, 08.11.24 - 18:30 Uhr) weiter, die roten Teufel reisen zum Auswärtsspiel zur Mannschaft von Cheftrainer Miroslav Klose zum Tabellensechsten vom 1. FC Nürnberg.
 
Also den Titz bei der PK nach dem Spiel war für mich bodenlos sowas von Realitätsverweigerung geht gar nicht.
Ache hat hoffentlich jetzt Alles an Pech für diese Saison verbraucht und macht seine Chancen in der Zukunft.

Aber lieber so anstatt wie hier bei mir 96, da hat Kind und Co. schon gesagt sie stellen einen 2-stelligen Mio-Betrag zur Verfügung für die 1. Liga ( ist einerseits zwar Klasse so ne Zusage aber wohl doch reichlich früh und wer Kind kennt, weiß dass jetzt ein maximaler Druck auf Trainer und Mannschaft ausgeübt wird )

Zum Glück bleibt uns das im Moment noch erspart wobei ich Kind in einem Punkt recht gebe, wenn man in die 1. Liga aufsteigt, muss man dieses Geschenk nutzen und Alles dafür tun drin zu bleiben und nicht wie Fürth Pauli oder Kiel versucht mit minimalem Aufwand die Liga zu halten um das Mehrgeld aus der 1.-Ligasaison im Verein zu behalten. An Fürth sieht man, dass es Nichts bringt weil die 2. Liga viel zu unberechenbar ist.
 
War der verstorbene Magdeburger Capo nicht auch so nen strammer Rechter wo es doch Unruhe gab weil der Stadionsprecher da als Beileidsbekundung wohl drüber war oder was das Rostock?
 
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