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Ein Punkt für Magerkost
FUSSBALL: FCK II glücklich 1:1 gegen 1860 II
KAISERSLAUTERN (ffg). Mehr als ein Teilerfolg war beim Debüt von Alois Reinhardt als Trainer der Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern nicht drin. Der neue Chef konnte am Ende sogar froh sein, dass gestern Abend wenigstens ein 1:1 (1:0) im Heimspiel gegen das Team II des TSV 1860 München heraussprang.
Ein glücklicher Punkt für den FCK, der aber eigentlich zu wenig ist. Doch so wie sich die junge Mannschaft anstellte, wird sie es schwer haben, überhaupt mal ein Match zu gewinnen. „Das einzig Gute an dem Spiel war, dass wir einen Punkt mitgenommen haben", fasste Reinhardt zusammen.
Konstruktiver Spielaufbau war vor allem in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht vorhanden. Vor dem Ausgleich ja noch halbwegs verständlich. Da konnte man dies vielleicht mit der Absicht begründen, die glückliche 1:0-Führung aus der ersten Halbzeit halten zu wollen. Aber auch nach dem Treffer der Münchener zum 1:1 (65.) waren die Gastgeber nicht in der Lage, geordnete Angriffe aufzuziehen.
Jung-Profi Andreas Gaebler hatte die Platzherren im ersten Durchgang mit einem verdeckten Distanzschuss in Führung gebracht (34.). Dass diese bis zur Pause hielt, war vor allem zwei FCK"lern zu verdanken: Erst rettete Sandro Rösner in höchster Not gegen den heranstürmenden Paul Agostino (16.) und kurz vor der Pause wehrte Torwart Florian Fromlowitz mit großartigem Reflex einen Schuss des brandgefährlichen José Holebas ab (40.).
Der zweite Durchgang begann mit einer Chance von Timur Özgöz (48.). Es blieb die einzige nennenswerte Aktion der Lauterer in Richtung Tor. Die Offensivleute warteten oft als Viererkette vorne auf Bälle. Und wenn sie welche bekamen, gingen sie zu hektisch damit um. Die Abwehrspieler fanden im Aufbau kaum Anspielstationen, alles viel zu statisch. Spätestens nach Holebas Pfostenknaller (85.) hätte 1860 den Sieg verdient gehabt.
So spielten sie
1. FC Kaiserslautern II: Fromlowitz - Gaebler, Rösner, Schäfer, Endres - Lehmann, Lancos - Gross, Nazarov (76. Zinn) - Özgöz (68. Lenk), Akcam (87. Henel)
TSV 1860 München II: Tschauner - Lamotte, Polak, Eberlein, Ratei - Fink (88. Poschauko), Träsch, Bender (82. Lercher), Johnson (46. Ramaj) - Agostino, Holebas
Tore: 1:0 Gaebler (34.), 1:1 Holebas (65.) - Gelbe Karten: Nazarov - Eberlein - Beste Spieler: Fromlowitz - Träsch, Holebas - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Fritz (Winnenden).
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KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Lokal
Profis in allen Mannschaftsteilen
FUSSBALL: FCK II heute mit Lexa, Bouzid, Pavlovich, Ziemer, Bohl, Gaebler und Fromlowitz
Eins steht fest: Die Verantwortlichen des KSV Hessen Kassel werden alles andere als begeistert sein, wenn sie die Aufstellung ihres Gegners sehen: Gleich mit sieben Profis aus dem Zweitliga-Kader tritt der 1. FC Kaiserslautern II zum Regionalliga-Auswärtsspiel beim Aufsteiger an (Samstag, 14.30 Uhr, Auestadion in Kassel).
Trainer Alois Reinhardt setzt auf ein 4-4-2-System und kann in jedem Mannschaftsteil mindestens eine Verstärkung „von oben" einbauen. Das Tor wird Florian Fromlowitz hüten. In der Viererabwehrkette werden mit Ismael Bouzid und Andreas Gaebler zwei seiner Lizenzspieler-Kollegen verteidigen. Im Mittelfeld soll der vor der Saison vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt an den Betzenberg gekommene Österreicher Stefan Lexa Spielpraxis sammeln, zudem steht Steffen Bohl zur Verfügung. Und im Angriff wird es die doppelte Profi-Spitze geben: Marcel Ziemer und der Argentinier Nicolas Pavlovich. Vor allem von den Stürmern will Reinhardt was zu sehen bekommen: „Uns fehlte bislang die Durchschlagskraft, und da erhoffe ich mir von den beiden einiges."
Kassels Trainer Matthias Hamann reagierte gelassen auf die Kunde von den vielen Profis. „Ob sich das positiv für die Lauterer auswirkt, bleibt abzuwarten. Uns wird diese reizvolle Aufgabe aber noch einen Extraschub geben", sagte der 38-Jährige, der nach der Saison 2004/05 vom damaligen Verbandsligisten TuS Hohenecken zum KSV wechselte. Hohenecken war Hamanns erste Trainerstation, und jetzt ist der Ex-Profi schon in der Regionalliga angekommen, wo sich seine Truppe sehr gut schlägt: Nach fünf Spieltagen stehen für die Hessen drei Siege, zwei Unentscheiden und noch keine Niederlage zu Buche.
Der FCK II wartet noch auf den ersten Saisonsieg und sehnt diesen förmlich herbei. Dazu ist aber eine Steigerung nötig, wie Reinhardt betont. Er war mit dem Auftritt der Mannschaft bei seiner Premiere als FCK-Trainer unzufrieden, bezeichnet den Punktgewinn gegen 1860 als „sehr glücklich". Der Franke hat seine Spieler inzwischen etwas besser kennengelernt und betont: „Es wird sehr schwer, die Klasse zu halten. Darüber müssen wir uns im Klaren sein, darüber muss sich der Verein im Klaren sein." Es sei hart für die vielen jungen Spieler, sich in der Liga zu behaupten. Und es seien keine Granaten wie im Vorjahr Daniel Halfar und Fabian Schönheim dabei. (ffg)
GALLS / GALLS
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Pfälzische Volkszeitung
Datum: Nr.204
Datum: Samstag, den 02. September 2006
Seite: Nr.24
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2:0 für Hessen Kassel
Personalwechsel bei FCK II ein Eigentor
Kassel (dbo). Die Maßnahme, einigen Profis Spielpraxis zu verschaffen, erwies sich als Eigentor. Obwohl gestern gleich sieben Spieler aus dem Zweitliga-Kader in der Anfangself standen, verlor der 1. FC Kaiserslautern II bei Hessen Kassel mit 0:2 (0:0) und bleibt somit Schlusslicht der Fußball-Regionalliga Süd.
Gerade für einen weggeschlagenen Ball mit Gelb verwarnt, stieg Ismael Bouzid an der Seitenlinie hart gegen Jan Fießer ein und kassierte die gelb-rote Karte (45.+2). Beide Aktionen verdienten sich das Prädikat „völlig unnötig" und schwächten die Mannschaft entscheidend. „Der Platzverweis hat uns das Genick gebrochen", urteilte FCK-Trainer Alois Reinhardt.
Nur in der Anfangsphase der Partie vermochten die Lauterer zu gefallen. Zwei frühe Kopfballchancen für Steffen Bohl (5., 7.) weckten Hoffnungen, die jedoch schnell platzten. Als Marcel Ziemer knapp an einer Lexa-Flanke vorbeischrammte und die Kasseler den Nachschuss von Lancos abblockten (28.), ahnte niemand, dass dies die letzte gefährliche Szene der Lauterer an diesem Nachmittag bleiben sollte.
Hessen Kassel drehte ab Mitte der ersten Hälfte von Minute zu Minute mehr auf, scheiterte aber immer wieder am mit Abstand besten Lauterer, Torwart Florian Fromlowitz. Nach 19 Minuten eröffnete KSV-Mittelfeldspieler Athanasios Noutsos mit einem 40-Meter-Freistoßhammer ein kleines Privatduell, das der FCK-Schlussmann in mehreren Etappen für sich entschied.
Die Hausherren bezwangen ihn und seine Mannschaft wieder einmal durch eine Standardsituation: Im Anschluss an einen Eckball wuchtete der Kasseler Stürmer Thorsten Bauer den Ball ins Netz (60.). Danach plätscherte die Partie vor sich hin, bis der gerade eingewechselte Julio Cesar für Daniel Beyer das 2:0 auflegte (88.).
Selbst die Auswechslungen von Totalausfall Nicolas Pavlovic und des bis auf einzelne Lichtblicke indisponierten Stefan Lexa machten die FCK-Offensive kaum gefährlicher. Der unglücklich agierende Marcel Ziemer war vorne auf sich alleine gestellt.
Selbst die späte Hereinnahme von Alper Akcam vermochte dem Angriffsspiel keine Impulse mehr zu geben. „Da haben uns in Unterzahl der Glaube und die Kraft gefehlt, um entscheidender in die Spitze zu stoßen", analysierte Coach Reinhardt.
Die mangelnde Durchschlagskraft gilt als Hauptursache der nach sechs Spieltagen bereits misslichen Lage. Noch immer ist deswegen auch das Thema Neuverpflichtungen nicht vom Tisch, da derzeit arbeitslose Spieler auch nach der im August abgelaufenen Transferperiode unter Vertrag genommen werden können. In dieser Verfassung braucht die Mannschaft dringend eine Verstärkung, die fest im Regionalligakader positioniert ist, will sie nicht zum Prügelknaben der Liga werden.
Hessen Kassel: Adler - Gölbasi, Schönewolf, Suslik, Keim - Busch, Fießer (46. Klinger) - Beyer, Noutsos (70. Oliev), Wagner - Bauer (87. Cesar)
1. FC Kaiserslautern II: Fromlowitz - Gaebler, Bouzid, Rösner, Lehmann - Lexa (61. Kessel), Schäfer, Lancos (81. Akcam), Bohl - Ziemer, Pavlovic (46. Calamita)
Tore: 1:0 Bauer (60.), 2:0 Beyer (88.) - Gelbe Karte: Wagner - Gelb-Rote Karte: Bouzid (45.+2) - Beste Spieler: Beyer, Busch - Fromlowitz, Schäfer - Zuschauer: 5250 - Schiedsrichter: Hofmann ( Ansbach).
KAMMC / KAMMC
Quelle:
Publikation: Sonntag Aktuell
Regionalausgabe: Südpfalz
Datum: Nr.36
Datum: Sonntag, den 03. September 2006
Seite: Nr.12
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Das Dilemma der Abhängigkeit
FUSSBALL: Erfolglosigkeit belastet FCK II
Einfach schnell ein paar Profis mitschicken, um endlich den ersten Sieg einzufahren, erwies sich für den 1. FC Kaiserslautern II dann doch als Fehlkalkulation. Was nach der 0:2 (0:0)-Niederlage bei Hessen Kassel bleibt (wir berichteten in „Sonntag Aktuell"), ist die nüchterne Erkenntnis, dass der Klassenerhalt in dieser Konstellation unrealistisch erscheint.
Das Dilemma: Ohne Unterstützung von oben ist die Substanz des Kaders zu dünn; aber kommt geballte Unterstützung wie am Samstag, wird das Mannschaftsgefüge durcheinander gewirbelt. So fanden sich Oliver Schäfer im Mittelfeld und Michael Lehmann als linker Verteidiger wieder. Jedenfalls bis zum Platzverweis von Ismael Bouzid, der nicht weggesteckt wurde. „Er weiß selbst, dass er ******e gebaut hat, was soll ich dazu noch sagen", verzichtete Trainer Alois Reinhardt auf die öffentliche Anklage.
Vielleicht auch, weil der Franzose bis dahin wenigstens passabel verteidigt hatte, während Nicolas Pavlovic und Stefan Lexa eher Hemmschuh als Hilfe für die zweite Elf waren. Auch Andreas Gaebler, Steffen Bohl und Marcel Ziemer können die Probleme nicht leugnen, die ihre Situation als Wanderer zwischen den Welten Zweite Bundesliga und Regionalliga mit sich bringt. Ihnen fehlen weder Wille noch Engagement, doch die gewachsenen Ansprüche scheinen ein beträchtlicher Ballast zu sein.
Die anhaltende Erfolglosigkeit lastet immer deutlicher auf der gesamten Mannschaft, auf die in den ersten Wochen viel einprasselte, so dass sie Rückschläge wie Bouzids Ampelkarte nicht verkraftet. Abhilfe soll durch Nachkäufe geschafft werden. „Ein Blick auf die Tabelle reicht, um unser Problem zu erkennen: Wir schießen zu wenig Tore", beklagt Alois Reinhardt. Was nicht zwangsläufig heißt, dass ein Stürmer geholt wird. „Es wäre auch möglich, einen Mittefeldspieler zu holen, der die Mannschaft lenkt und die Pässe in die Spitze spielt", gewährt der FCK-II-Trainer Einblick in seine Planspiele. (dbo)
GALLS / GALLS
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Leider darf ich wegen urheberrechtlicher Bedenken hier keine nicht-redaktionellen RP-News über die Amas mehr posten.
Geändert von Teufelsanbeterin (16.09.2006 um 08:38 Uhr)
Fußball: FCK II kickt für den
guten Zweck gegen Auswahl
Ein Benefizspiel bestreitet die Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern am heutigen Dienstag auf dem Gelände des SC Siegelbach gegen ein Auswahlteam mit Fußballern aus Mackenbach, Weilerbach, Rodenbach, Erfenbach und Siegelbach. Anstoß ist um 19 Uhr, und der Erlös der Veranstaltung ist für Manfred Grub bestimmt, der früher für den SC Siegelbach spielte, seit einer Operation wegen eines Gehirntumors aber linksseitig gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Das Vorspiel bestreiten die F-Jugendteams des SC Siegelbach und SV Rodenbach. (red)
In der RP steht heute, dass Trainer Reinhardt mit den Trainingsleistungen zufrieden ist und er hofft, dass heute (19.30 Anpfiff) der Knoten platzt. Von den Profis spielen Fromlowitz, Gäbler und Ziemer mit.
@RoterRiese: Da das ein redaktioneller Beitrag der "Rheinpfalz" ist, darf ich den doch posten - oder?
Wieder keine Punkte
FUSSBALL: 1. FCK II verliert in Elversberg 1:2
ELVERSBERG (pkn). Das Regionalligateam des 1. FC Kaiserslautern bleibt ohne Sieg. Durch ein Gegentor in der 90. Minute verlor die Mannschaft von Trainer Alois Reinhardt gestern Abend das Saar-Pfalz-Derby bei der SV Elversberg mit 1:2 (1:0).
Es war eine ganz bittere Niederlage für den Tabellenletzten. „Mir kommt es so vor, als ob wir Angst davor haben, ein Spiel zu gewinnen", äußerte sich der Lauterer Mittelfeldspieler und Routinier Oliver Schäfer sehr enttäuscht. Die entscheidende Situation wurde durch einen Fernschuss des Elversbergers Carsten Birk eingeleitet. Der Lauterer Schlussmann Florian Fromlowitz konnte das Leder gerade noch abwehren. Die anschließende Ecke köpfte dann jedoch der aufgerückte Elversberger Innenverteidiger Lamine Cisse zum umjubelten 2:1 ein. Sprichwörtlich in letzter Sekunde hatten die Saarländer, die in der 71. Minute durch ein Kopfballtor ihres langen Mittelstümers Vitus Nagorny - dabei sah Fromlowitz nicht gut aus - zum 1:1 ausgleichen konnten und so diese Partie glücklich für sich entschieden.
Ganz bitter für den 1. FCK der in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und zurecht mit 1:0 in Führung gegangen war. Der bissige FCK-Stürmer Marcel Ziemer hatte das Führungstor in der 25. Mintue durch einen tollen Drehschuss von der Strafraumgrenze aus erzielt. Sein Sturmpartner Timor Özgöz hatte dann zwölf Minuten später die große Chance zum 2:0; er war in den Strafraum der Gastgeber eingedrungen und hatte freie Schussbahn, doch er traf das Leder nicht richtig.
Pech hatten Lauterer in der 83. Minute, als der eingewechselte Torsten Zinn aus gut 24 Metern abzog und der SVE-Schlussmann das Leder über die Latte lenken konnte.
so spielten sie
SV Elversberg: Knödler - Maier, Cisse, Birk, Molz - Böttjer, Kolinger - Zinnow, Delic (61. Herzig), Iyodo (69. Maas) - Nagorny
1. FCK: Fromlowitz - Lehmann, Rösner, Seibert, Endres - Gaebler, Kotysch, Schäfer, Calamita (69. Zinn) - Özgöz (83. Akcam), Ziemer (86. Lancos)
Tore: 1:0 Ziemer (25.), 1:1 Nagorny (71.), 1:2 Cisse (90.) - Gelbe Karten: Böttjer, Kolinger, Herzig - Gaebler - Beste Spieler: Böttjer, Herzig - Ziemer, Schäfer - Zuschauer: 800 - Schiedsrichter: Kampka (Plüderhausen)
KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Geändert von Teufelsanbeterin (16.09.2006 um 07:20 Uhr)
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